Nach Mittelamerika via USA oder anderem Zwischenstop

USA ESTA

Ob nach Costa Rica oder ein anderes Land in Mittelamerika, die günstigsten Flüge führen oft über die USA. Zwar hat sich die Situation in den letzten Jahr verbessert, da einige zusätzliche Airlines direkt aus Europa nach Mittelamerika fliegen, dennoch besteht die Möglichkeit der USA. Dabei muss einiges beachtet werden, da eine Durchreise in den USA nicht so simpel ist, wie in anderen Ländern.

Achtung bei unterschiedlichen Airlines

Unabhängig davon, ob ein Zwischenstop in den Staaten stattfindet oder sonst wo, sobald auf eine andere Airline umgestiegen wird, muss man darauf aufpassen, dass die Bedingungen gleich bleiben.

Verschiedene Airlines haben unterschiedliche Regeln, was zum Beispiel das maximale Gewicht der Koffer betrifft. Da muss man unbedingt die Bedingungen beider Airlines lesen.

Im Weiteren muss geprüft werden, ob das Gepäck nur einmal eingecheckt werden müssen oder beim Umsteigen nochmals. Diese kommt insbesondere dann vor, wenn eine Übernachtung in der Reise inkludiert ist. Das bedeutet, dass die Koffer nach dem ersten Flug abgeholt werden müssen und dann beim nächsten Flug wieder eingecheckt.

ESTA, auch für Transfer

In den USA ist ein Transfer ohne offizielle Einreise im Land nicht möglich. Das bedeutet, dass man auch für einen reinen Aufenthalt am Flughafen ein Visum, respektive eine Bewilligung benötigt. Für Europäer gilt hier in der Regel das Visa Waiver Programm. Dieses ermöglicht die Einreise ohne Antrag auf Visum. Die Anmeldung für ESTA erfolg via Web und wird am besten einige Tage vor der Abreise erledigt.

Wer mit Englisch nicht sattelfest ist und beim Antrag für ESTA Hilfe benötigt, dem hilft diese ESTA Internetseite mit unzähligen Informationen rund um den Prozess.

Hier findet man Schritt für Schritt Hilfe, damit man bei dem Formular keinen Fehler macht. Dies, so die Website, sei das am meisten auftretende Problem. Schnell vergisst man im Formular etwas oder man versteht etwas falsch.

Wie man sich vorstellen kann, wird eine Ablehnung auch nicht groß begründet, womit nicht mal weiß, was man falsch gemacht hat. Entsprechend kann es Sinn machen, sich für den Ablauf Unterstützung zu holen.

Genügend Zeit in den USA einplanen

Wie bereits gesagt, muss man bei den Flughäfen in den USA immer komplett einreisen. Während in anderen Ländern keine Einreise nötig ist, nur von einem Flugzeug zum nächsten zu kommen. Das ist natürlich etwas mühsam und bedeutet einen deutlich höheren Zeitaufwand als anderswo.

Wer also seinen Flug nach Mittelamerika über die USA bucht, der muss auf jeden Fall darauf achten, dass er genügend Zeit vorsieht. Insbesondere bei der Flugsuche über Portale, die die günstigsten Routen ausspucken, muss man aufmerksam sein. Diese Portale achten zum Teil nicht groß darauf, wie lange die Aufenthaltszeit beim Umsteigen ist. Tatsache ist jedoch, dass die Einreise in die USA sehr lange dauern kann. Eine Aufenthaltszeit von weniger als 4 Stunden sind also nicht empfehlenswert.

Niemand will schliesslich seinen Anschlussflug verpassen!

Leben als digitaler Nomade

Die Millennials ticken eben einfach anders. Das hat unter anderem auch mit der Digitalisierung und den damit verbundenen Möglichkeiten zu tun.

Mal ehrlich, der einzige Grund warum ich mal eben nach Costa Rica übersiedeln konnte, ist das Internet. Das Web hat es mir ermöglicht auch in der Ferne Geld zu verdienen.

Genau davon profitieren die sogenannten digitalen Nomaden. Sie verdienen ihr Geld auch im Internet und nutzen diesen Vorteil um ortsunabhängig zu leben. Sie haben keinen festen Wohnsitz und leben dort, wo es ihnen gerade gefällt.

Hast du im Urlaub mal gedacht „man, hier lässt es sich leben“. Als digitaler Nomad könntest du ganz einfach dort bleiben.

Frei sein!

Digitale Nomaden geniessen absolute Freiheit. Sie sind weder an einen Ort noch an eine Arbeit gebunden. Sie können mal am Meer leben, mal in den Bergen und von einem Land zum anderen.

Zweifellos eine interessante Idee, wenn man denn der Typ dafür ist. Ich persönlich dachte ja, dass es was für mich wäre… bis ich das erste Mal richtig mit dem Rucksack unterwegs war. Zugegeben, ich bin nicht dafür gemacht. Ich mag ein Zuhause, ich mag einen Ort richtig kennen lernen statt kurz darauf weiter zu gehen.

Aber, ich verstehe absolut warum jemand ein digitaler Nomad sein möchte und unterstütze es absolut! More power to you!

Freiheit

Die kritische Seite

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Die meisten digitalen Nomaden stehen unter einem gewissen Druck. Immerhin arbeiten sie als Selbstständige und haben eine gewisse Sicherheit abgegeben in dem sie den Schritt gewagt haben. Sie haben keinen sicheren Job, wo sie immer bezahlt werden, auch wenn ein Projekt mal schief läuft und sie sind komplett selbst dafür verantwortlich, dass am Ende des Monats genug Geld herein kommt, um davon zu leben.

Man muss zudem bedenken, dass das leben als digitaler Nomade schnell teurer werden kann, als das normale leben. Reisekosten, Übernachtungen und so weiter. Das rechnet sich. Klar, man kann sich in Ländern aufhalten, wo die Lebenskosten deutlich tiefer liegen, als in Europa. Dennoch, alles kostet bares Geld und das muss irgendwo herkommen.

Die echten Nomaden müssen sich den Lebensunterhalt auch verdienen. Daran ändert sich auch durch die Digitalisierung nichts.

Der digitale Traum vom passiven Einkommen

Der Heilige Gral im digitalen Bereich ist das passive Einkommen. Sprich, Geld kommt herein auch wenn man mal nichts macht. Das geht zum Beispiel mit einer eigenen Website oder digitalen Produkten, die automatisch verkauft werden können. Wer das schafft, der kann tatsächlich zwischendurch mal abschalten, reisen, geniessen und das ohne Sorge um Geld.

Der Traum geht aber bei den wenigsten in Erfüllen. Nicht jeder hat es drauf und selbst wenn, ein gewisses Mass an Glück gehört ebenfalls noch dazu.

Tausend Faktoren bestimmen über den Erfolg

Der Umstieg in ein Leben als digitaler Nomad kommt einer Auswanderung gleich. Man lässt vieles zurück, man kehrt gewissen Dingen den Rücken und man macht einen grossen Schritt. Gewohnheiten fallen weg, Freunde bleiben zurück und das Ungewisse erwartet einen.

Zudem hat man längst nicht alles selbst in der Hand. Unzählige Faktoren, die man nur schlecht beeinflussen kann, spielen mit.

Obwohl ortsunabhängig, ist man stets vom Heimatland abhängig. Versicherung, Firma, Steuern… das alles entfällt nicht und muss nach wie vor erledigt werden. Neue Gesetze rund um Wohnorte und ähnliches, können einem einen Strich durch die Rechnung machen. Verfügbarkeit von Services oder Gesetze in anderen Ländern können genauso für Probleme sorgen.

Wer aus der Ferne für Unternehmen in Europa arbeitet hat seine ganz eigenen Herausforderungen. Viele Unternehmer haben keine Ahnung vom Leben als digitaler Nomade und können nur schlecht einschätzen, wie diese Zusammenarbeit aussehen könnte. Eine Absage scheint da den meisten einfacher, als sich mit dieser neuen Thematik zu befassen. Zeitverschiebung und schlechte Erreichbarkeit erschwert die Zusammenarbeit zusätzlich.

Digitale Nomaden

Wer es schafft, dem gehört die Welt

Dem einen oder anderen wird es gelingen sein Leben umzustellen und auf eine ewige Reise zu gehen. Ganz im Sinne der digitalen Nomaden eben. Wer Glück hat trifft auf eines dieser Unternehmen, wo man verstanden habt, dass gewisse Mitarbeiter oder Freelancer nicht unbedingt im gleichen Büro sitzen müssen, um zusammen zu arbeiten. Oder man schafft es sich als Freelancer einen Namen zu machen, eine Nische zu finden und richtig gutes Geld zu verdienen.

Ein anderer schafft es ein digitales Produkt zu erstellen und zu verkaufen. Auch auf diese Weise ist ein nettes Einkommen möglich.

Und schafft man es tatsächlich steht der Freiheit definitiv nichts mehr im Wege. Auf diese Weise kann man so viel reisen wie man möchte, kann aber auch irgendwo bleiben, wo es einem gerade gefällt. Das ist echte Freiheit.

Den Urlaub perfekt planen

Überraschungen im Urlaub können eine gute Sache sein. Wenn es aber böse Überraschungen aufgrund von schlechter Planung sind, dann macht es wenig Spass. Einen Urlaub perfekt planen, sollte also stets das Ziel sein. Denn nur so wird man seinen Aufenthalt auch wirklich geniessen können. Bei der Planung gilt es daher einiges zu beachten und sich die richtigen Fragen zu stellen.

Sprachkenntnisse

Wer die Sprache des betreffenden Landes spricht, für den hat sich dieses Thema erledigt. Falls nicht, muss man sich hier ein wenig vorbereiten. Man könnte zum Beispiel einen Crash-Kurs machen, aber die meisten werden dazu keine Zeit haben. Stattdessen macht vielleicht der Kauf eines Wörterbuches mehr Sinn. Interessant sind hier Reise-Wörterbücher, welche sich auf die am meisten benötigten Sätze und Wörter konzentrieren. So kann man dann nach dem Weg fragen oder ist auch für Notfälle ausgerüstet.

Geografische Kenntnisse

Selbstverständlich schadet es auch nicht, wenn man sich über die geografischen Eigenschaften des Landes schlau macht. Dies beinhaltet nicht nur die Lokalisierung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, sondern auch das Herausfinden von Distanzen. Nur so kann man zum Beispiel Ausflüge planen.

Fortbewegung planen

Ankunft mit dem Flugzeug… Und dann? Wie soll es weitergehen? Wird ein Taxi benötigt, um zum Hotel zu kommen? Oder soll gleich ein Mietwagen genommen werden? Vielleicht sind auch die öffentlichen Verkehrsmittel sehr gut ausgebaut und man kann diese nutzen. Vielleicht lohnt sich ein Mietwagen auch nicht, da es eine grosse Stadt ist. Und so weiter.

Gesundheitliche Fragen

In einigen Ländern ist es zwingend nötig sich zu impfen. Oder man muss präventiv Pillen schlucken, was zum Beispiel in Ländern mit hohem Malaria-Risiko der Fall ist. Allergiker müssen auch entsprechende Medikamente mitbringen, für den Notfall.

Böse Überraschungen im Urlaub können mit einer guten Planung oft verhindert werden. Es lohnt sich daher sich vorher einige Fragen zu beantworten.

Kommunikation im Land

Kann das Handy verwendet werden oder muss eine Simcard gekauft werden. Es ist immer von Vorteil, wenn man zumindest die Möglichkeit hat, jemanden anzurufen. Etwa ein Hotel, wo man eine Reservation hat, wenn man es nicht finden kann oder ähnliches.

Sicher reisen in Costa Rica [Video]

Costa Rica kann insgesamt als sehr sicheres Reiseland bezeichnet werden. Heisst aber natürlich nicht, dass es nicht zwischendurch zu Diebstählen oder anderen kleineren Problemen kommen kann.

Insbesondere sollte man in den grösseren Städten nachts vorsichtig sein und nicht in irgendwelchen Strassen herumgehen. Stattdessen besser mit dem Taxi von A nach B kommen.

Wer ein Auto mietet sollte dieses nicht unbeaufsichtigt lassen. Die meisten Hotel verfügen über überwachte Parkplätze, wo das Auto sicher abgestellt werden kann.

Wer mit gesundem Menschenverstand vor geht sollte weitestgehend problemfrei reisen können. Was passieren kann, wenn man diesen Menschenverstand ausschaltet, erzähle ich in diesem Video:

Das übrigens ein kleiner Ausschnitt von einem Interview mit Kilian vom Spanisch Crashkurs für Reisende. Wer sich das Video über YouTube ansieht findet dort auch entsprechende Links zum Kurs.

Einige allgemeine Tipps:

  • In grossen Städten nachts nicht zu Fuss unterwegs sein.
  • Keine grossen Geldbeträge oder Schmuck „herumzeigen“.
  • In Costa Rica kann man fast alles und überall mit Visa oder Mastercard bezahlen. Das ist besser als viel Bargeld dabei zu haben.

Städtereisen: Der grosse Vorteil in Europa

Einfach mal ein Wochenende nach Berlin, Paris oder Mailand… Das ist kein Problem, wenn man in Europa lebt. Dieser Kontinent ist einfach optimal zum Reisen.

Europa und Mittelamerika

Da sieht es hier in Mittelamerika schon etwas anders aus. Es stimmt, dass man hier von Costa Rica her schnell in Panama oder Nicaragua ist, alles danach stellt aber bereits eine richtig grosse Reise dar.

Richtung Süden geht es über Panama nach Kolumbien. Das ist bereits meilenweit weg und erst noch auf einem anderen Kontinent. Nach Norden kommt man über Nicaragua nach Honduras. Auch das ist schon ziemlich weit weg.

Hinzu kommt noch, dass die Städte in Mittelamerika oft nicht ganz sicher sind und das Reisen nicht ganz so stresslos abläuft.

Unendlich viele Destinationen in Europa

Während die sehenswerten Städte in Mittelamerika spärlich gesät sind, muss man sich in Europa zwischen vielen Optionen entscheiden. Es gibt unendlich viele, sehenswerte Städte. Dazu kommt, dass diese nicht weit weg sind, egal wo man wohnt.

Klar, da sind die Klassiker, wie Berlin, Paris, Rom, London und diverse weitere Hauptstädte – siehe auch Flüge London mit Bravofly (+ weitere interessante Stadt-Destinationen). Aber auch die schönen, traditionsreichen Universitätsorte, historische Stätten aus römischen Zeiten oder auch neu aufstrebende Metropolen.

Städtereisen Europa

Da muss man sich die Bucketlist wirklich gut sortieren, bevor man seine Reise plant (du hast doch eine Bucketlist, oder?). Denn, alle schönen Städte Europas wird wohl kaum jemand zu sehen bekommen, dafür gibt es einfach zu viele.

Warum du London besuchen solltest

London ist zweifellos eine der Top Reisestädte in ganz Europa, keine Frage. Und dies auch nicht ohne Grund. London ist eine der wenigen Millionenmetropolen Europas, es hat eine traditionsreiche Geschichte und ist einer der multikulturelsten Orte überhaupt.

London Stadtreise

Hinzu kommt, dass der Sitz der Queen von Grossbritanien, natürlich so einiges zu bieten hat. Allein schon der Palast der Königin ist ein Besuch der Stadt London wert. Aber auch das Parlamentsgebäude und der Big Ben sind natürlich spektakuläre Bauwerke, die man gesehen haben muss.

Tipps für die Europareise

Wenn du die Freiheit hast, spontan eine Reise zu planen, dann solltest du das auf jeden Fall tun. Eigentlich gibt es kaum etwas besseres, als in letzter Minute einen Trip zu organisieren. Denn, da purzeln die Preise noch mal ganz schön und du kannst einiges sparen.

Bedenke bei riesigen Städten wie London auch daran, dass die Location deines Hotels entscheidend ist. Sonst wirst du noch einiges ein Kosten für Transport einrechnen müssen.