Ich vermisse das Pokern

Wer auswandern möchte, wohin auch immer, muss wissen, dass man vieles vermissen wird. Neben Freunden und Familie ist es natürlich sehr oft das Essen, aber auch viele Kleinigkeiten. Eine Sache, welche ich persönlich vermisse, ist das Pokern.

Pokern

Pokern unter Freunden

Einfach mal gemütlich mit einigen Freunden zusammensitzen und einige Runden Pokern. Was gibt es dagegen schon gross zu sagen? Klar, beim Pokerspiel muss ein wenig Geld im Spiel sein. Denn nur so macht es Sinn. Denn nur, wenn man einen Einsatz verlieren kann, gibt es auch einen Grund zu „folden“. Kann man hingegen nichts verlieren, wird immer nur das beste Blatt gewinnen. Was es die Sache zu einem Glücksspiel macht.

Doch ist Poker wirklich Glück?

Gewinnt der FC Bucktehusen die Championsleague?

Ok, nein, der FC Hinterdemberg wird die Championsleague nicht gewinnen. Und genau so wenig, wird irgend ein Poker Anfänger die Worldpoker Series gewinnen. Warum? Fussball ist kein Glücksspiel. Die grossen Vereine kämpfen jedes Jahr um die Krone, weil sie die besten Spieler haben.

Genau so sieht es beim Poker aus. Die besten Spieler der Welt, schaffen es immer wieder ins Finale. Und das unabhängig davon, welche Karten sie erhalten. Denn die ausgeteilten Karten sind beim Poker in etwa so wichtig, wie beim Fussball der Schiedsrichter. Wenn es dumm läuft, kann dieser nämlich das Spiel entscheiden.

Vom Glücksspieler vom Profipokerer

Als Anfänger ist man beim Pokern sicher zu einem gewissen Grad vom Glück abhängig. Denn bis man Pokerregeln verstanden hat und weiss wie man das Spiel lesen kann, kann man eigentlich nur mit top Karten gewinnen.

Die Frage ist also: Wie kann man es schaffen ein Pokerstar zu werden?

Genau so wie man es schafft, die Fussball Championsleague zu gewinnen. Mit viel Übung. Und die Wahrheit ist, wahrscheinlich wird man es niemals schaffen. Denn nicht jeder bringt das gewisse Talent mit. Nicht jeder mag so viel üben. Genau wie nicht jeder Fussballer Weltmeister werden kann.

Der richtige Sonnenschutz für den Sommer

So schön die Sonne auch ist – starke Sonnenbestrahlung ist leider auch sehr gefährlich. Um die Gefahr von Erkrankungen wie Hautkrebs zu verringern, ist es wichtig, sich ausreichend vor den UV-Strahlen zu schützen.

Sonnenschutz

Wie man sich vor der Sonne schützen kann

Hier gilt die ABC-Regel: Ausweichen, Bekleiden und Cremen. Zugleich sollte man versuchen, der prallen Mittagssonne zwischen 11 Uhr und 15 Uhr zu entgehen und diese Zeit am besten im Schatten verbringen. Mit weißen Textilien kann ebenfalls ein Teil der gefährlichen Sonnenstrahlung abgehalten werden.

Sonnenschutz – rechtzeitig, ausreichend stark und genug

Generell sollte Sonnencreme sehr großzügig aufgetragen werden – ein Erwachsener benötigt zwischen 30 und 40 Milliliter. Zudem sollte die Creme möglichst gleichmäßig auf dem Körper verteilt werden. Zudem sollte Sonnenmilch rund eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Sonnenbad aufgetragen werden.

Welcher Sonnenschutz ist der beste?

Wichtig sind zwei Faktoren: der Lichtschutzfaktor sowie die Anwendungsform.

  • Sonnenmilch lässt sich sehr gut auftragen und zieht sehr rasch ein
  • Cremes hingegen haften sehr gut auf der Haut
  • wer unter Akne leidet, sollte fettfreie Sonnenschutzgele verwenden
  • für den Badeurlaub empfehlen sich wasserfeste Produkte
  • je heller die Haut ist, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor ausfallen
  • ungeschützt sollte man lediglich zehn bis 15 Minuten in der prallen Sonne verbringen

Wichtig: der Sonnenschutz danach

Nach einem langen Tag in der Sonne sollte man auch nach dem Sonnenbad seine Haut pflegen. Hierzu eignen sich After-Sun-Produkte, die hautberuhigende und feuchtigkeitsspendende Substanzen enthalten.

  • Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Sonnenbrand entstanden sein, helfen leichte Cortisoncremes oder juckreizstillende Gele
  • Bei größeren Verbrennungen oder Blasen sollte man jedoch den Arzt aufsuchen.

So habe ich Spanisch gelernt

Spanisch habe ich so gelernt, wie ich Englisch gelernt habe – Learning by doing! Eigentlich gibt es keinen besseren Weg. Denn zum einen macht es so Spass und zum anderen fällt der gewisse Druck weg, welchen man im Klassenzimmer für normal verspürt (die meisten Leute zumindest). Doch alles von vorne…

Hast du denn nicht Englisch in der Schule gelernt?

Tja… Ich hätte sollen. Mein Interesse an der Schule war damals generell nicht so wirklich gross. Entsprechend habe ich im Englischunterricht so viel auf gepasst, wie beim Französisch – überhaupt nicht.

Nach der Schule ging es dann in die Lehre als Elektroplaner, wo die Sprachen komplett weggefallen sind. Mathe und Physik waren dort angesagt.

Englisch in vier Wochen?

Als ich dann zum ersten Mal wieder mal Englisch brauchte, das war 2007 als Tourist in Panama und Costa Rica, konnte ich mich eigentlich nicht verständigen. Interessant war aber, dass es nach einem Monat unterwegs, immer mit anderen Touristen aus aller Welt, plötzlich ging. Einfache Unterhaltungen lagen zumindest drin.

Englisch und Spanisch in Costa Rica lernen?

Ja, tatsächlich lernte ich in meinem ersten Jahr in Costa Rica so gut wie nur Englisch. Der Grund: Ich wohnte mit Studenten aus aller Welt und meine Tico Freunde unterhielten sich mit uns ebenfalls auf Englisch. Entsprechend konnte ich da viel lernen. Auch das Fernsehen half, da in Costa Rica vieles einfach auf Englisch läuft, mit spanischem Untertitel.

Später kam ich dann in andere Kreise, wo Englisch nicht so verbreitet war, was mir dann auch einen grossen Vorteil brachte. Denn nun konnte ich auch noch Spanisch lernen. Innerhalb von wenigen Monaten konnte ich so ein sehr gutes Level erreichen und das ohne jemals in ein Spanisch Lehrbuch zu sehen.

Und wenn man nicht auswandern kann?

Mir ist natürlich klar, dass jetzt nicht jeder gleich auswandern kann, so wie ich es gemacht habe. Dafür gibt es eine Alternative und das sind Sprachreisen. Am Besten reist man hier mit einem kleine Grundwissen an, damit man schon einiges verstehen kann. So nimmt man am meisten mit, da man zum Beispiel Zusammenhänge verstehen kann und somit auch selbst denn Sinn von Wörtern verstehen kann.

Einfach mal Auswandern – Fragen, welche man sich stellen sollte

Auswandern, daran denken viele. Gerade in Zeiten von Krisen hat man doch automatisch das Gefühl, dass es anderswo nur besser sein kann. Eine Strandbar in Brasilien, ein Hotel in Australien, eine Farm in Südafrika, das alles hört sich besser an als der lausige Job im kalten Europa. Andere machen es schliesslich auch, warum also ich nicht?

Aber Auswandern, das weiss man sobald man sich etwas genauer damit beschäftigt, ist keine Sache die mal so eben gemacht werden kann. 1000 Sachen muss man dazu organisieren und machen.

  • Wohin soll es gehen?
  • Was mache ich dort?
  • Habe ich die finanziellen Möglichkeiten?
  • Kenne ich das Land?
  • Soll ich vielleicht erst mal dort Urlaub machen?
  • Kann ich die Sprache?
  • Wann ist die beste Zeit um loszulegen?
  • Was muss ich Zuhause machen um zu gehen?
  • Verkaufe ich alles was ich besitze?
  • Gehe ich allein?

Das sind nur einige Fragen die sich einem stellen, wenn man mal ernsthaft über das Auswandern nachdenkt. Und da sind so wichtige Punkte wie zum Beispiel die Frage nach der Aufenthaltsbewilligung im betreffenden Land noch nicht einmal dabei.

Auswandern ist eine tolle Sache und ein ebenso tolles Lebensziel. Es muss aber gut durchdacht sein und keine voreiligen Entscheidungen sollten getroffen werden. Sonst kann das Abenteuer schnell zur Katastrophe werden. Und niemand will doch scheitern und dann mit leeren Händen zurück kommen.

Ein Vormittag in Mailand

Ein Beitrag von Frederic von Schöne-Urlaubsziele.com.

Wie könnte ich meinen ersten Besuch in Mailand vergessen? Immerhin war es das erste Reiseziel, zu dem ich ganz allein fahren durfte. Grund genug für mich, wieder einmal einen Tag in dieser wunderschönen wie stilvollen norditalienischen Metropole zu verbringen. Wie kam ich darauf? Nun ja, ich buchte und flog im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Galleria Vittorio Emanuele II

Das Wetter: mittelprächtig. Perfekt also für einen Besuch in der „guten Stube der Stadt“, genauer gesagt in der Galleria Vittorio Emanuele II. Hier geht es natürlich auch ums Sehen und Gesehen werden – und so lasse auch ich mich nach dem Besuch der zahlreichen Geschäfte (besonders empfehlenswert: die Buchhandlungen!) in einem der hübschen Cafés nieder und sehe den Passanten beim Flanieren und Promenieren zu. Aber auch sonst lohnt sich ein Besuch dieses Einkaufstempels, der mit seiner Kuppel und der besonderen Architektur aus Stahl, Stein und Glas ein veritables Denkmal des Mailänder Bürgertums ist. Es war genauso wie ich es vom Serviceteam von Opodo beschrieben bekam. Ein kleiner Testbericht kann dennoch nicht schaden. Also wer sich erkundigen möchte. Hier wurde ein ziemlich guter Testbericht geschrieben. Also ein Opodo Test wenn man so möchte. Aber nun weiter.

Das Museo Poldi-Pezzoli

Rundum ausgeruht, geht es weiter ins Museo Poldi-Pezzoli, das unter vielen Einheimischen als das schönste Museum in Mailand gilt. Kein Wunder, umfasst diese einzigartige Kunstsammlung des Barons Gian Giacomo Poldi-Pezzoli doch Werke von Botticelli und Lucas Cranach. Bald stehe ich in den altehrwürdigen Hallen dieses feinen Privatmuseums und bestaune Meisterwerke wie das „Bildnis einer Frau“ von Antonio del Pollaiuolo und von Andrea Mantegna.

Der Mercatone del Naviglio Grande

Nach so viel Kultur zieht es mich zum Mercatone del Naviglio Grande, einem charmanten und stimmungsvollen Markt entlang der Ufer des gleichnamigen Flusses, der nicht nur bei Liebhabern von Antiquitäten bekannt ist. Ich habe Glück, da ich mich just an dem letzten Sonntag im Monat in Mailand befinde – und komme so in den Genuss von diversen hübschen Souvenirs und Mitbringseln.