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Mit einem Mietauto mehr erleben

Meiner Meinung nach gibt es zwei Arten von Touristen. Die einen fahren in den Urlaub um zu entspannen und verbringen ihre Tage dabei am liebsten am Strand, lassen sich Drinks bringen und gehen dann irgendwann wieder nachhause. Die anderen wollen etwas erleben, sie suchen Abenteuer und sind ständig unterwegs.

In die zweite Gruppe gehören auf jeden Fall jene Touristen, welche zum Beispiel mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Ort zu Ort reisen und welche man oft als Rucksacktouristen bezeichnet. Die anderen hingegen, sind wohl eher die Hoteltouristen, welche bevorzugen an einen Ort zu bleiben.

Dazwischen könnte man noch die Mietauto-Touristen ansiedeln. Denn sie haben in der Regel ein höheres Budget als die Rucksacktouristen, möchten aber dennoch mobil sein und etwas erleben.

Abenteuer mit dem Mietauto

mietautoMit einem Mietauto durch ein fremdes Land zu fahren ist ein Abenteuer. Denn auch in Ländern, welche sehr touristisch sind, kann man mit dem eigenen Auto noch vieles entdecken. So kann man sich abseits der bekannten Wege des Mainstreamtourismus bewegen und Land und Leute dadurch wirklich kennen lernen.

Je nachdem, wo man unterwegs ist, bedeutet die Mobilität sogar einen Preisvorteil. Denn wenn man nicht an öffentliche Verkehrsmittel gebunden ist, kann man eine günstige Unterkunft in der weiteren Umgebung finden.

Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man auch Sehenswürdigkeiten erreichen kann, welche etwas weiter entfernt sind. Diese sind dann in der Regel weniger frequentiert und man kann seinen Aufenthalt wirklich geniessen.

Unterwegs zu sein, zum Beispiel mit Freunden oder Familie, macht ganz einfach auch Spass. Selbst wenn man nicht von Touristen besuchte Orte aufsucht, gibt es in der Regel etwas zu erleben.

Das Foto kommt von sxc und dem User craitza

Wäre das mit dem Handytarif in Costa Rica doch auch so einfach

handy costa ricaVor etwas mehr als einem Jahr schrieb ich, dass hier in Costa Rica der Telekom-Markt endlich liberalisiert wurde. Das war bitter nötig, denn das staatliche Unternehmen war hoffnungslos veraltet und die Bevölkerung hat wirklich gelitten 😉

Heute, ca. ein Jahr danach, hat fast jeder Internet für unterwegs oder kann sich in 5 Minuten und an unendlich vielen Orten, eine neue Prepaid Karte holen. So sollte das doch sein. Schnell und einfach. Dazu kann man noch von 3-4 Anbietern wählen, je nach dem in welcher Region man ist.

Leider ist das Ganze nicht sehr übersichtlich und als Konsument muss man einfach mal etwas ausprobieren und sehen wie gut es funktioniert. Möchte man z.B. den Handytarif vergleichen, ist das nicht so einfach. Das „costaricanische Internet“ ist nicht sehr gut ausgebaut und entsprechend findet man solche Informationen nur schwer.

Für Touristen ergeben sich dadurch auch verschiedene Optionen. So kann man zum Beispiel schon zuhause optimale Handytarife fürs Ausland vergleichen und sich für einen entscheiden. Oder aber man holt sich hier gleich nach der Ankunft eine SIM Karte eines lokalen Anbieters.

Seit der Öffnung des Marktes wurde vieles einfacher und so können jetzt auch Ausländer eine Linie bekommen, was vorher nicht möglich war. Es gab sogar kleine Unternehmen, welche über Handys verfügten, welche an Ausländer vermietet wurden. Das Geschäftsmodell ist heute überflüssig. Als Ausländer kann man selbst im kleinen Laden an der Ecke eine SIM Karte kaufen. Lediglich eine Kopie des Reisepasses ist nötig.

Bild von rolve via sxc.hu

Abnehmen trotz gutem Essen

Abnehmen muss nicht immer Hunger leiden und Rohkost knabbern bedeuten. Eine gezielte Gewichtsreduktion lässt sich auch mit einer leckeren und trotzdem gesunden Ernährung ohne viele Probleme erreichen.

Viele Vitamine und wenig Fett und Zucker sind natürlich die wichtigsten Regeln, die es einzuhalten gilt, um Gewicht zu verlieren. Auch auf Kohlehydrate sollte verzichtet werden, auch wenn sie satt machen. Kohlehydrate stecken zum Beispiel in Nudeln, Reis und Kartoffeln.

Stattdessen sollte viel Obst und Gemüse gegessen werden. Am Morgen ein gesundes Müsli mit Bananen, Äpfeln, Körnern, Rosinen und wahlweise frischer Milch oder Naturjoghurt sorgt für einen guten und gesunden Start in den Tag. Obst kann natürlich in beliebig großer Menge gegessen werden, auch über den Tag verteilt.

Mittags darf es dann viel Gemüse und ein lecker zubereiteter Salat sein. Auf Fleisch und Fisch muss niemand verzichten. Ein mageres Stück Hähnchen oder Fisch schmeckt meistens noch besser als ein fettiges Stück Schweinebraten. Das Gemüse schön knackig kochen, nicht dass es zu weich wird und seine Nährstoffe verliert.

Auch abends muss nicht auf gutes Essen verzichtet werden. Wer abends sowieso nur Brot isst, sollte nun zu dunklem Vollkornbrot oder Knäckebrot greifen. Dies schmeckt vor allem mit Quark, frischem Schnittlauch oder Kresse, Tomate und Gurken, die vom Salat des Mittagessens übrig geblieben sind, besonders gut.

Auch Fruchtsäfte sind gesund und helfen beim Abnehmen. Gerne darf hier mit dem Mixer einmal quer durch den Obstgarten experimentiert werden.

Und was machen, nachdem man endlich die ersehnten Kilos von den Rippen hat, na was wohl – EINKAUFEN- ! Hier gibt es mittlerweile auch Online wunderbare Möglichkeiten seinem Geschmack freien lauf zu lassen, so bündelt beispielsweise die Modesuchmaschine Stylight.de das Angebot aus rund 70 Online Shops auf einer Seite und erlaubt es außerdem eine virtuelle Merkliste übergreifend für alle Shops zu erstellen außerdem kann man sich in der Fashion Community wunderbare Tipps und Tricks rund um Mode einholen… Ein Blick lohnt sich also!

Einkaufen im Ausland

Ein Artikel von Ivonne zum Thema Einkaufen im Ausland.

Die Zollbestimmungen sind doch immer wieder ein Thema, dass einem die Urlaubsstimmung ein bisschen vermiesen kann. Ich habe mich letztens mit einer Bekannten aus Deutschland über Gott und Welt unterhalten und irgendwie sind wir da auf das Thema Zoll gekommen. Sie erzählte mir, dass sie recht häufig Dinge im Ausland bestellt und immer Zollgebühren zahlen muss, wenn der Wert über 22€ liegt.

Das ist ja nicht gerade viel. Ich stell mir gerade vor, jemand macht Urlaub hier, kauft dann natürlich im „Urlaubsrausch“ Mitbringsel und ähnliches ein und dann darf er bei der Zollabfertigung in Deutschland nochmal ordentlich draufzahlen. Das hat sich dann richtig gelohnt.
Da ist es hier in Costa Rica doch ein bisschen besser geregelt. Solange die Menge den privaten Gebraucht nicht übersteigt, wird kein Zoll erhoben. So Lob ich mir das.

Bisher hatte ich auch noch keine Probleme mit Päckchen aus dem Ausland. Diese wurden mir bisher immer Zollfrei an die Haustür geliefert, wenn sie 2 Kilo nicht überschritten hatten.
Da lohnt sich mal die Überlegung, einen Freund in Wien zu Fragen, ob er beim Fossil Uhren Fabrikverkauf vorbeischauen kann, um mir dort ein oder zwei Schnäppchen zu besorgen…hehe
Bei Paketen sieht es wieder anders aus, diese werden eigentlich immer vom Zoll geöffnet und es fallen Gebühren an. Es wird allerdings immer etwas schwierig, wenn Lebensmittel ins Spiel kommen. Da muss man leider den Gedanken an Kehrpakete aus der Heimat erst einmal streichen.

Stecker gezogen – Kein Internet!

Vor ca. 2 Wochen hatte ich mal eben 5 Tage kein Internet Zuhause. Wie kann so etwas passieren fragt man sich da natürlich… hehe

Ich lebe zwar in Costa Rica, 5 Tage sind dennoch extrem viel. Dass wir mal 1-2 Stunden (1-2 mal pro Woche) keine Verbindung haben ist ja normal. Aber nicht 5 Tage!

Jedenfalls vor ca. 2 Wochen hatten wir generell eine sehr instabile und langsame Verbindung. Zum Schluss dann sogar nichts. Ich denke mal es war Samstag als dann nichts mehr ging. Da die Verbindung meistens in einer Stunde wieder da ist, ruft man natürlich nicht sofort an, sondern wartet erst mal ab.

Als dann am Sonntag auch nichts ging, war ein Anruf unumgänglich. Mein Anschluss war bezahlt, doch der Verbindungstest scheiterte. Am Montag sollte dann jemand kommen. Sollte, hätte, müsste… Kam leider nicht…

Montag Abend, ich rufe erneut an und am Dienstag soll jemand kommen. Am Dienstag kommt jemand! Ole ole ole! Der Typ Schaut sich das Modem an und stellt dann noch fest, dass auch der Fernseher kein Signal hat (Internet kommt via TV Kabel). Da muss ein grösseres Problem vorliegen, weshalb ein anderer Kollege sich darum kümmern muss…

Am Mittwoch kommt ein andere Typ. Dieser arbeitet dann draussen, wo die ganzen Leitungen ankommen. Genau gesagt unsere Leitungen und die unseres Nachbarn. Nach ca. 5 Minuten ist die Sache erledigt und „unser“ Internet funktioniert wieder. Der Typ bekommt eine Unterschrift von mir und will ohne Worte weiter. Nicht so schnell! Was war passiert? will ich wissen!

Die Lösung: Mein Nachbar ist die Woche zuvor ausgezogen. Der Internettyp kam und zog den Stecker. Alles korrekt soweit. Doch irgendwie dachte sich der Typ „Hmm… 2 Kabel… Welches der beiden ist wohl das richtige?“ Für die korrekte Antwort blieb wohl keine Zeit und beide Kabel mussten dran glauben. Auch meins!