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Spanisch lernen

Mein Spanisch ist noch immer quasi nicht existent! Deshalb hab ich mich Gestern mal wieder rangemacht und angefangen diese berühmten kleinen Kärtchen zu schreiben. Ich hab dabei mal was Neues ausprobiert. Und zwar stehen da immer 2 Wörter auf einer Karte… Dann brauch ich nicht 10 Trillionen Karten 😉

Zum Stand: In Costa Rica hatte ich nach einem Monat das Gefühl, dass ich schon so einiges verstehe. Zumindest wusste ich meistens von was die Leute sprechen. So zum Beispiel im Taxi, wo mich der Fahrer Diverses betreffend der Schweiz fragte. Ich wusste genau was er will, das Problem war nur, dass ich in keiner Weise eine Antwort geben konnte, auf Grund meines Wortschatzes. Oder auf Grund meines Kein-Wortschatzes 🙂

Insgesamt bin ich deshalb guten Mutes, was das lernen vor Ort betrifft. Ich denke 2 bis 3 Monate intensiv lernen sind realistisch. Um mich anschliessend auch in einem Job durchschlagen zu können.

Zeitliche Begrenzung

Durch einen Tipp meines Bürokollegen komme ich eventuell an einen Job, für den es sich lohnen würde im Sommer für einige Wochen zurück in die Schweiz zu kommen. Dies würde auch gleich die eine oder andere Frage lösen.
Zum einen würde ich auf jeden Fall kein One-Way-Ticket kaufen. Dies verhindert auch eventuelle Probleme bei der Einreise in Costa Rica, da die dann sehen, dass ich das Land früher oder später wieder verlasse.
Im Weiteren werde ich in diesen par Wochen auch Gelegenheit haben über das vergangene halbe Jahr nachzudenken. Und dann zu entscheiden, ob ich wieder zurück gehen oder neue Pläne schmieden soll. Schliesslich möchte ich noch andere Teile der Welt sehen 😉

Militär und Steuern

Beim Militär habe ich mich jetzt bereits inoffiziell abgemeldet. Das heisst mein Kommandant weiss bescheid und wird mich im nächsten Jahr nicht einplanen (was bei meinem militärischen Job kein Problem ist). Komplett abmelden, kann ich mich dann, wenn ich mich in Basel abgemeldet habe.
Dazu habe ich bereits bei der Steuerverwaltung die entsprechenden Formulare angefordert (danke Mam *g*)!
Im Weiteren habe ich heute eine Mail an die Leute geschrieben, bei denen ich voraussichtlich für eine Weile wohnen kann.

Dies ist so etwa der Zwischenstand was meine Vorbereitungen betrifft… (Ich sollte jetzt aber langsam mal Gas geben!)

Was mich zu diesem Schritt bewegt…

Für alle diejenigen, die mich nicht persönlich kennen, oder diejenigen, welchen ich noch nicht selbst von meinen Plänen berichten konnte, möchte ich hier kurz zusammenfassen was mich zu dem Schritt bewegt, die Schweiz für unbestimmte Zeit zu verlassen.

Klima, Leute
Eigentlich begann es vor etwa 8 Jahren im Urlaub auf den Phillipinnen. Nach 3 Wochen spürte ich extrem keinen Drang nach Hause zu fliegen (und dies nicht nur, weil ich damals nicht gern flog!). Wenn es nach mir gegangen wäre, wäre damals dort geblieben. Es ging allerdings damals nicht nach mir. Ich ging noch zur Schule und hatte nicht mal eine Spur einer Ausbildung!
Mir gefielen die Leute, so nett! Und mir gefiel das Wasser, klar und warm. Und das Klima war fantastisch (Meine Allergien, welche zu der Zeit stark waren, waren auf einmal verschwunden)!

Ich schwor mir damals zurück zu gehen. Doch dazu kam es nicht. Auch bin ich heute nicht mehr sehr an Asien interessiert. Mal abgesehen davon, dass ich gerne mal eine weile nach Tibet gehen würde.

Auch in Panama und Costa Rica haben mir die Menschen wieder sehr gut gefallen! Sie sind offenere und scheinen zumindest auch ehrlicher zu sein als in der Schweiz. Die Leute gehen in erster Linie davon aus, dass der Gegenüber kein schlechter Mensch ist, was das kennenlernen extrem vereinfacht.

Job
Seit einiger Zeit suche ich nach einer Veränderung im Beruf. Leider waren meine bisherigen Bemühungen gescheitert. Diese Tatsache machte es mir leicht meinen Job zu kündigen. Hätte ich meinen „Traumjob“ gefunden, wäre mir der Schritt bestimmt nicht so leicht gefallen!

Erfahrung
Selbst wenn ich scheitere und in einigen Monaten in die Schweiz zurück kommen muss (wovon ich natürlich nicht ausgehe!), wird das ganze trotzdem eine unglaublich tolle Erfahrung für mich werden, welche ich bestimmt zu nutze weiss!

Spanisch
Wie schon in anderen Beiträgen erwähnt, werde ich die ersten 2-3 Monate mit dem Spanisch lernen beschäftigt sein. Die Sprache gefällt mir mittlerweile sehr gut, das war aber nicht immer so… Ich weiss aber auch nicht, warum sich das geändert hat.

Costa Rica
In Costa Rica und Panama habe ich einige Leute getroffen, welche dort arbeiten und leben. Dies hat mich ebenfalls dazu motiviert dies auch zu probieren.

Dies dürften wohl die Hauptgründe sein, warum ich weg will.

Job, Praktikum, nichts… Oder was gibts für mich zu tun?

Eine weitere wichtige Frage die mich beschäftigt, ist die nach meiner Tätigkeit in Costa Rica. Ich bin auf jeden Fall bereit so etwas wie ein Praktikum zu machen und dann danach einen „richtigen“ Job zu bekommen. Das wäre überhaupt kein Problem. Dank einigen Tipps von Stephi, bin ich da auch schon kräftig am recherchieren!

Die andere Möglichkeit wäre es, direkt einen „normalen“ Job zu suchen. Nur bin ich da noch etwas planlos wie das funktioniert. Ich hoffe die Leute bei denen ich wohnen werde können mir da helfen.

Grundsätzlich bin ich für fast alles offen. Ich erwarte keinen Traumjob oder so. Das Ziel soll ja für den Anfang erst mal sein, nicht wegen Geldmangel wieder nach Hause zu müssen! Da heisst es erst mal nur überleben und die eigenen Geldreserven wenn möglich nicht anzufassen!