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Costa Rica mit dem Mietwagen erleben

Costa Rica ist definitiv ein sehr reisefreundliches Land. Egal, ob mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem eigenen Auto. Der Transport von A nach B gestaltet sich äusserst einfach, ist sicher und dazu noch sehr schnell. Denn, Costa Rica ist ein sehr kleines Land, welches einem ermöglicht, in kurzer Zeit sehr vieles kennen zu lernen.

Warum also ein Mietauto nehmen?

Das ist sicher eine berechtigte Frage. Immerhin erreicht man auch mit den ÖVs die beliebten Touristenorte im Nu. Welchen Vorteil sollte hie ein Mietauto also bieten? Das wird bestimmt sogar noch teurer sein. Oder etwa nicht?

Die Antwort darauf ist einfach: Ja, ein Mietauto kostet mehr, als wenn man mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs ist. Wer also mit einem sehr kleinen Budget reist, der wird wahrscheinlich aufs Auto verzichten.

Jetzt aber zu den Vorteilen eines Mietwagens:

  • Dadurch dass Costa Rica so klein ist, kann man mit einem eigenen Auto sehr vieles sehen. Man ist dadurch nicht auf den Busfahrplan angewiesen (je nach Ort nur einige Male pro Tag).
  • Man kann Orte erkunden, in die keine Touristenbusse fahren und die dementsprechend schwierig erreichbar sind. Was allerdings nicht bedeutet, dass es dort weniger zu sehen gibt. Es bedeutet einfach, dass der entsprechende Ort noch nicht von Tourismus erschlossen wurde.
  • Mit dem Auto kann man viel mehr erleben. Wie wäre es, wenn man einfach mal anhalten könnte, wenn gerade ein Faultier am Strassenrand sitzt. Der Bus wird bestimmt nicht haltmachen.
  • Dank dem Auto kann man auch Gegenden aufsuchen mit deutlich weniger Touristen. Das führt dann oft auch zu weniger Ausgaben für Essen und Hotel. Denn die Hotels und Restaurants ausserhalb der Touristenorten sind deutlich günstiger.

Wo miete ich mein Auto?

Für die Automiete hat man in Costa Rica wahrscheinlich so viele Möglichkeiten, wie in jedem anderen Land. Denn so ziemlich jede bekannte Autovermietung hat sich hier niedergelassen. Zum Beispiel hertz, Dollar Rent a Car, Adobe oder Sixt.

Somit hat man also jederzeit die Möglichkeit zu einem dieser Vermieter zu gehen und direkt ein Auto zu bekommen. Wer auch hier wieder etwas sparen will, dem empfiehlt es sich im Internet zu vergleichen. Da liegt dann zumeist noch einiges drin.

Das Auto entgegennehmen oder abgeben kann man heute in fast jedem grösseren Urlaubsort, am Flughafen und in den grösseren Städten, wie San José, Cartago, Liberia, Limon und so weiter.

Warum du die Schweiz besuchen solltest

Die Schweiz ist ein beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt. Warum lohnt es sich auch für eine kurze Reise in die Schweiz zu fahren? Hier erfährt ihr es.

Schweiz besuchen Matterhorn

Traditionsreiche Geschichte die sichtbar ist

Während viele Länder Europas wichtige historische Städte in Kriegen verloren haben, wurde die Schweiz von diesem Schicksal bewahrt. Entsprechend können hier Touristen historische Gebäude aus längst vergangenen Zeiten sehen, die so kaum wo zu sehen sind.

So gut wie jede grössere Stadt der Schweiz verfügt über eine historische Altstadt mit tausend Jahr alten Häusern. Eine Zeitreise fast schon.

Im Weiteren finden an vielen Orten traditionelle Anlässe und Feste statt, die ebenfalls einen Besuch wert sind. Sei dies Fasnacht, Schützenfest oder Alpabzug, immer ist irgendetwas los, was die Möglichkeit bietet die Traditionen der Schweiz besser kennen zu lernen.

Klein mit guter Infrastruktur

Die Schweiz ist auch für Kurzreisen besonders interessant, da das Land sehr klein ist und zudem über eine sehr gute Infrastruktur verfügt. Konkret heisst das, dass Touristen auch in sehr kurzer Zeit einiges sehen können.

So ist es etwa möglich nach Zürich zu fliegen (siehe dazu auch Flüge Zürich mit Bravofly), die Stadt zu sehen und dann mit dem Zug weiter zu reisen. Eine Schöne Rundreise könnte etwa den Besuch der Alpen (z.B. Grindelwald) beinhalten, nach der Überquerung der Alpen geht es durch das Wallis bis nach Genf oder Lausanne. Durch das Seeland nach Bern in die Hauptstadt der Schweiz und zurück nach Zürich. Das Ganze ist mit den öffentlichen Verkehrsmittel sehr effizient und in wenigen Tagen machbar.

Mit dieser Rundreise lernt man als Tourist einige der wichtigsten Punkte der Schweiz kennen und kommt so auch gleich noch mit den verschiedene Sprachregionen in Kontakt.

Atemberaubende Natur

Die vorgeschlagene Rundreise bietet nicht nur historische Städte sondern auch wunderbare Natur. Die Alpen sind dabei auf der ganzen Reise präsent. Ob in Zürich, Genf oder Bern, der Blick auf die Berge ist bei passendem Wetter immer möglich.

Ein weiteres Highlight sind die Seen im Welschland. Die von Hügeln und Bergen umschlossenen Gewässer laden im Sommer zum baden und umwandern ein. Auch die Zugfahrt am Rande der Seen ist ein wahres Erlebnis.

Fazit

Eine Reise in die Schweiz ist sicher nicht ganz günstig, lohnt sich aber allemal.

Motorradhotels Costa Rica – Auf zwei Rädern durch das Land

Seit ich den Fredy von Costa Rica Moto kenne und seine Website etwas modernisiert habe, sind Motorradreisen in Costa Rica für mich keine Unbekannte mehr. Für die Biker gibt es in diesem Land sehr schöne Touren zu machen.

Motorradhotels in Costa Rica gibt es zwar jetzt nicht so viele, jedoch finden die Biker fast in jedem Ort ein Hotel, wo es die Möglichkeit gibt die Bikes unterzustellen. Wenn nötig kann oft auch daran gearbeitet werden. Gut ist auch, dass die Mechaniker in Costa Rica noch richtige Handarbeiter sind. So können sie vieles reparieren, ohne lange auf irgendwelche Ersatzteile warten zu müssen.

Ein Motorradhotel aufzusuchen wird dann auch nicht so nötig. Zumindest vom technischen Standpunkt gesehen. Selbstverständlich macht es für viele Biker dennoch Sinn in ein solches einzuchecken. Denn immerhin kann man so sicher sein, auch auf andere Biker zu treffen.

Wohin mit dem Motorrad in Costa Rica?

Abgesehen von der Frage nach der Unterkunft, muss man natürlich auch noch entscheiden, wo man überhaupt hin möchte. In Costa Rica bieten einem als Motorradfahrer wirklich viele Möglichkeiten. Zum einen hat man die Möglichkeit absolute Traumstrände zu besuchen, zum anderen bieten sich auch die höher gelegenen Regionen an. Das Valle Central zum Beispiel mit seinen kurvigen Strassen bis mehrere tausend Meter über Meer.

Besonders interessant ist auch die Gegend um den Vulkan Arenal, welcher aktiv ist und wo man nachts die Lava sehen kann. Die wenige Vegetation in dieser Gegend ermöglicht eine schöne Aussicht auf das Umland. Im Weiteren findet man dort auch Motorradhotels oder Hotels welche für Motorradreisende geeignet sind.

Eine weitere Möglichkeit stellt eine Reise an die Karibikküste Costa Ricas dar. Das einzige Problem für Biker stellt dort das unsichere Wetter dar. Bei ständigem Regen macht es mit dem Motorrad einfach weniger Spass.

Weiterführende Links:

Ein Vormittag in Mailand

Ein Beitrag von Frederic von Schöne-Urlaubsziele.com.

Wie könnte ich meinen ersten Besuch in Mailand vergessen? Immerhin war es das erste Reiseziel, zu dem ich ganz allein fahren durfte. Grund genug für mich, wieder einmal einen Tag in dieser wunderschönen wie stilvollen norditalienischen Metropole zu verbringen. Wie kam ich darauf? Nun ja, ich buchte und flog im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Galleria Vittorio Emanuele II

Das Wetter: mittelprächtig. Perfekt also für einen Besuch in der „guten Stube der Stadt“, genauer gesagt in der Galleria Vittorio Emanuele II. Hier geht es natürlich auch ums Sehen und Gesehen werden – und so lasse auch ich mich nach dem Besuch der zahlreichen Geschäfte (besonders empfehlenswert: die Buchhandlungen!) in einem der hübschen Cafés nieder und sehe den Passanten beim Flanieren und Promenieren zu. Aber auch sonst lohnt sich ein Besuch dieses Einkaufstempels, der mit seiner Kuppel und der besonderen Architektur aus Stahl, Stein und Glas ein veritables Denkmal des Mailänder Bürgertums ist. Es war genauso wie ich es vom Serviceteam von Opodo beschrieben bekam. Ein kleiner Testbericht kann dennoch nicht schaden. Also wer sich erkundigen möchte. Hier wurde ein ziemlich guter Testbericht geschrieben. Also ein Opodo Test wenn man so möchte. Aber nun weiter.

Das Museo Poldi-Pezzoli

Rundum ausgeruht, geht es weiter ins Museo Poldi-Pezzoli, das unter vielen Einheimischen als das schönste Museum in Mailand gilt. Kein Wunder, umfasst diese einzigartige Kunstsammlung des Barons Gian Giacomo Poldi-Pezzoli doch Werke von Botticelli und Lucas Cranach. Bald stehe ich in den altehrwürdigen Hallen dieses feinen Privatmuseums und bestaune Meisterwerke wie das „Bildnis einer Frau“ von Antonio del Pollaiuolo und von Andrea Mantegna.

Der Mercatone del Naviglio Grande

Nach so viel Kultur zieht es mich zum Mercatone del Naviglio Grande, einem charmanten und stimmungsvollen Markt entlang der Ufer des gleichnamigen Flusses, der nicht nur bei Liebhabern von Antiquitäten bekannt ist. Ich habe Glück, da ich mich just an dem letzten Sonntag im Monat in Mailand befinde – und komme so in den Genuss von diversen hübschen Souvenirs und Mitbringseln.

Was kann man in Cartago machen? (Costa Rica)

Cartago ist die ehemalige Hauptstadt Costa Ricas, bevor San Jose zur Hauptstadt wurde. Die Stadt liegt auf über 1’400m über Meer und hat mit der Agglomeration ca. 141’000 Einwohner (Stand 2003). Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist definitiv die Basilika „Nuestra Señora de los Angeles“, wo viele Ticos einmal pro Jahr hin pilgern.

Am 2. August pilgern also viele Menschen nach Cartago. Auf den Knien gehen sie dann in der Basilika zum Altar, um die so genannte „La Negrita“ zu sehen. Die Schwarze Madonna. Der Legende nach ist einer Nonne neben der Basilika die Heilige Jungfrau erschienen.

Basilika Cartago

Ebenfalls im Zentrum von Cartago befindet sich dann noch die Ruine einer alten Kirche, welche 1870 zerstört wurde (Erdbeben). Im Innenhof der Ruine befindet sich ein Garten, welcher manchmal offen ist (meistens leider nicht).

Ein Wohnhaus eines ehemaligen Präsidenten von Costa Rica besteht bis heute. Es ist im typischen Stil gebaut. Im Weiteren gibt es noch ein Museum in Cartago.

Cartago bietet sich ausserdem als Startpunkt für verschiedene Ausflüge an. So kann man mit dem Bus auf den höchsten Vulkan des Landes fahren, dem Irazu (3432m). Seit über einem Jahr ist der Vulkan Turrialba aktiv. Diesen sieht man zwar nicht aus Cartago, aber zum Beispiel aus dem nur 8km entfernten Paraíso.

Auch ein Ausflug ins Orosi Tal lohnt sich. Dort befindet sich die älteste Kirche Costa Ricas, welche 1735 im Kolonialstil erbaut wurde. In Orosi findet man ausserdem eine schweizer Bäckerei, welche ich nur jedem empfehlen kann.

Update: Mittlerweile kenne ich auch die Betreiberin der Bäckerei. Hier findest du noch zusätzlich Infos darüber: Schweizer Bäckerei Orosi

Funfact: Joaquín Eufrasio Guzmán wurde 1801 in Cartago geboren und wurde 1844 Präsident von El Salvador (nicht von Costa Rica).

Foto von Pictory