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Im Ausland heiraten – Das muss beachtet werden

An einem weissen Sandstrand heiraten, in Las Vegas oder im Regenwald in Costa Rica. So manch ein Paar träumt von einer Hochzeit im Ausland. Ein wenig wie im Film. Doch ist das eine gute Idee, respektive welche Herausforderungen bringt so ein Abenteuer mit sich?

Location

Zuerst einmal muss die Frage beantwortet werden, in welchem Land die Hochzeit stattfinden soll. Ist dies definiert werden zahlreiche andere Fragen auftauchen. Insbesondere muss beachtet werden, dass die Planung deutlich schwieriger verlaufen wird, als zu hause.

Warum? Eines der grössten Probleme werden die Gäste darstellen. Während jemand recht einfach eine Zusage für einen Event machen kann, der in der Nähe stattfindet, sieht es mit einer Hochzeit im Ausland komplett anders aus. Denn, es bedeutet in der Regel, dass die Gäste für die Teilnahme einen Urlaub einplanen müssen und nicht nur mal eben ein Wochenende.

Man muss also damit rechnen, dass man die genaue Teilnehmerzahl später erfährt, als im Normalfall. Das bedeutet auch, dass es zuerst einmal unklar ist, für wie viele Leute eine Location gebucht werden muss. Dass das problematisch ist, dürfte klar sein. Die besten Locations sind schliesslich frühzeitig belegt.

Hochzeit am Strand

Dienstleister

Hochzeitsgäste wollen unterhalten sein. Dazu gehört eventuell ein Rahmenprogramm (Komiker, DJ, Band, usw) aber auch das Catering.

Weitere Dienstleister sind auch die folgenden:

  • Transport – Bei der Hochzeit im Ausland werden die Gäste nicht im eigenen Auto anreisen und müssen daher von A nach B gebracht werden.
  • Hochzeitsfotograf – Der Moment soll schliesslich festgehalten werden. Darum darf ein Profi für die Fotos nicht fehlen. Professionelle Hochzeitsfotografen wie Andrea Scheib sind immer zur Stelle, damit man den schönsten Tag immer wieder erleben kann.
  • Kirche – Wer kirchlich heiraten möchte, muss das vorab abklären. Die Kirche muss an dem Tag für den Event frei sein.
  • Blumen – Auch für Blumen und andere Dekoration soll gesorgt sein. Ein Florist muss frühzeitig beauftragt werden.

Heiraten im Ausland

Unterkünfte

Die Gäste sind weit weg von zu hause und müssen eine Unterkunft bekommen. Nicht nur müssen genügend Hotelzimmer organisiert werden, es stellt sich auch die Frage, wer für die Kosten aufkommt. Sollen die Gäste eingeladen werden? Oder kommt jeder auf eigene Rechnung? Viele Entscheidungen müssen getroffen werden.

Wichtig ist dabei auch, dass die Location so gewählt wird, dass es überhaupt genügend Hotels oder andere Unterkünfte in der Nähe gibt.

Eventuell eignet sich auch ein Resort, wo alle Gäste an einem Ort untergebracht werden können und eventuell auch die Hochzeit selbst stattfinden kann.

Finanzielles

Finanzen sind sicherlich der grösste Knackpunkt bei der Hochzeit im Ausland. Denn, neben den normal zu erwartenden Kosten fallen zusätzlich grössere Reisekosten an. Insbesondere wenn in Übersee geheiratet werden soll.

Es ergeben sich dadurch auch Fragen im Bezug auf bestimmte Gäste. Kann sich jeder eine Solche Reise leisten? Und falls nicht, was hat einen grösseren Stellenwert? Die Hochzeit oder dass bestimmte Personen dabei sein können?

Rechtliches

Zu guter letzt dürfen auch rechtliche Fragen nicht vergessen werden. Wie etwa, ob die Heirat im Ausland in der Heimat überhaupt anerkannt wird. Dies würde zur Folge haben, dass die Hochzeit nicht viel mehr als ein grosses Fest ist und dann anschliessend in der Heimat noch einmal geheiratet werden muss (z.B. standesamtlich).

Siehe dazu auch die Infos vom Auswärtigen Amt.

Andere Länder…

Je nach dem, wo die Hochzeit stattfinden soll, werden sich zudem kulturelle Fragen stellen. Nicht überall funktionieren die Dinge gleich, wie man sich das von zu hause gewohnt ist.

Kann man sich darauf verlassen, dass vor Ort alles richtig läuft, wenn man den Event aus der Ferne plant? Ist der Eventsaal an dem Tag dann tatsächlich bereit? Ist das Essen so, wie man das vom Catering erwartet? Und so weiter.

Fazit

Die Hochzeit im Ausland stellt einen definitiv vor zusätzliche Herausforderungen und es muss gut abgeschätzt werden, ob sich der Aufwand lohnt oder ob es doch mehr Sinn macht, einfach im Anschluss am gewünschten Ort die Flitterwochen zu verbringen. Immerhin kann man seinen Aufenthalt im Ausland dann auch so richtig geniessen.

Pura Vida oder Dura Vida – Das Leben in Lateinamerika

Immer wieder zieht es mich nach Lateinamerika. Aber was macht denn dieses Leben dort so lebenswert oder einzigartig? Ich glaube, es ist eine Kombination aus den Leuten, des Wetters und der Lebensfreude auf der Straße. Es fasziniert mich immer wieder aufs Neue wie aus dem Nichts, plötzlich ein tanzender Hühnerhaufen entstehen kann. So braucht es dazu nur ein wenig Musik und Lebensfreude. Doch woher kommt diese Lebensfreude?

1. Das Klima

Eigentlich reise ich nur im Winter nach Lateinamerika. Während es bei uns kalt und grau ist, scheint hier vorwiegend die Sonne. Wer kennt es nicht man verlässt morgens im Dunkeln das Haus, fährt zur Arbeit und kommt im Dunkeln wieder nach Hause. Zuhause angekommen ist man müde, lungert höchstens noch ein wenig vor der Glotze rum. Man fühlt sich schnell mal schlapp oder gar ein wenig depressiv, mangels an Tageslicht.

In Lateinamerika läuft das alles ein wenig anders. Hier steht man auf geht zur Arbeit bei Sonnenschein, macht Mittags eine längere Siesta wo ausgiebig gegessen, gequatscht und sich ausgeruht wird. Am späteren Nachmittag geht es nochmals ein wenig an die Arbeit und dabei macht schon Pläne für den Feierabend. Schnell findet sich ein Grüppchen aus Familie oder Freunde die sich zum gemeinsamen „Asado“ (Grillen) trifft oder sich zum Ausgehen und Tanzen verabredet. So geniesst man zusammen noch die letzten Sonnenstunden und bleibt öfters bis tief in die Nacht Beisammen.

Lateinamerika

2. Die Zeit

In unseren Breitengraden scheint alles hektisch und unpersönlich. Irgendwie ist man ständig unter Zeitdruck und verliert viel Energie mit der ständigen Planung was als nächstes erledigt werden muss. In Lateinamerika ticken die Uhren noch ein wenig langsamer.

Dies spiegelt sich sich im Verhalten der Menschen wieder. Wartet man auf den Bus, so weiß man nicht so genau, wann dieser fährt, jedoch wartet man nie allein und quatscht mit Jedem, welcher dem selben Schicksal ausgesetzt ist.

Hier wird mit Fremden gescherzt und gelacht. Das Schlüssel zur dieser Heiterkeit ist wohl das Leben im Moment. Was kommt, das kommt und was war, das war. Sich darüber zu Sorgen, macht doch eigentlich keinen Unterschied.

Also alles „Pura Vida“ oder gibt es auch Schattenseiten?

Klingt mir alles ein wenig zu schön und bunt, das muss doch auch einen Haken haben?

Klar nicht alles was glänzt, ist Gold. Braucht man dringend mal einen Stempel oder ein Dokument von einer Behörde, kann aber auch wirklich niemand sicher sein, wann er dieses Begehren gestillt hat. Da heißt es dann sehr gerne mal: Wir sind nicht zuständig oder kommen sie Mañana nochmals.

Auch wenn es um die Sicherheit geht, sollte man stets ein wachsames Auge haben. Dies schränkt manchmal auch ein wenig ein und man läuft nicht immer so unbeschwert durch das Latinopflaster, wie im deutschsprachigen Raum.

Wie stets denn um die allgemeinen Unterschiede wie Hobbies oder Namen?

Musik hat bei uns zweifellos einen großen Stellenwert, jedoch glaube ich, können wir mit den Latinos nicht mithalten. Denn hier wird die Musik fast immer mit dem Tanz verbunden. Und Tanzen ist ihnen in die Wiege gelegt. Den Rhythmus hat jedes Kind schon im Blut, während wir „Gringos“ steif daneben stehen und ein wenig neidisch das Schauspiel betrachten. Jeder tanzt mit Jedem und die Lebensfreude flammt wieder auf.

Häufige Vornamen

In meiner Zeit in Südamerika habe ich festgestellt, dass es ähnlich wie bei uns sehr beliebte Trends bei den Vornamen gibt. So hört man ebenso schnell heraus, welcher Vorname in welcher Generation relativ häufig vergeben wird. Aber es gibt auch Dauerbrenner:

Funny Fact – Das sind die 5 beliebtesten Namen

Lateinamerika:
1. Gabriel
2. Lucas
3. Daniel
4. Juan
5. Diego

Quelle: http://www.studentsoftheworld.info/penpals/stats.php3?Pays=XSA

Deutschland:
1. Maximilian
2. Alexander
3. Paul
4. Elias
5. Ben

Quelle: https://magazin.rubbelbatz.de/baby/vornamen/schoene-jungennamen/

Sport & Fußball

Geht es um Sport, denke ich, haben wir die Nase knapp vorn. Und zwar weil sich hierzulande mehr Leute aus Gesundheitsgründen bewegen. Auch glaube ich, dass die Palette an verschiedenen Sportarten bei uns um einiges breiter ist.

Aber wehe, es steht ein Fussballspiel einer Nationalmannschaft an. Hier kommt Groß und Klein, Alt und Jung zusammen und fiebert mit. Und schießt die Mannschaft auch schon ein Tor wird gefeiert, als ob man den Weltmeistertitel gewonnen hätte, egal wie das Spiel ausgeht.

Kino

In Lateinamerika hat das Kino noch einen sehr hohen Stellenwert. Hier steht wohl auch das ausgeprägte Sozialverhalten im Vordergrund, indem man gerne zusammen Ausgeht. In Europa konsumiert man hingegen gerne ganz gemütlich von der eigenen Couch aus.

Mittelamerika

Sprache

Wie stets um die Sprachen? Dies ist bei uns ganz klar schon länger im Fokus. So spricht eigentlich praktisch jeder der Generationen XYZ mindestens ein paar Brocken, viele sogar fließend Englisch.

In Mittel- und Südamerika wird zwar auch Englisch unterrichtet, jedoch spricht man viel lieber in der eigenen Sprache. Die jüngeren werden sich zwar immer mehr der Wichtigkeit von der Weltsprache bewusst, jedoch scheut man sich oft vor dem Sprechen und tut sich schwer mit der Aussprache.

Auch ist man generell sehr stolz auf die eigene Sprache. Dies hängt wohl damit zusammen, dass deutlich mehr miteinander gesprochen wird, als in Europa.

5 Ideen für den nächsten Urlaub (was und wo)

Du weisst mal wieder nicht wohin im Urlaub? Dann findest du hier ein paar schöne Ideen damit der nächste Urlaub so richtig aufregend wird und du mal was Neues erlebst.

All-Inclusive Urlaub

Bisher ging es hier definitiv mehr um Aktiv- oder Individualurlaub. Doch so ziemlich genau das Gegenteil kann auch mal schön sein. Wie wäre es mal mit „nichts machen“ und dazu bedient werden?

Hört sich doch auch gut an. So ein All-Inclusive Urlaub hat es eben in sich. Einige prädestinierte Orte dafür sind etwa: Dominikanische Republik, Ägypten, Türkei, Kroatien.

Pauschalreisen können ganz schön günstig sein und sind einfach perfekt, wenn du dich einfach mal entspannen willst. Abschalten, ohne viel nachzudenken, dafür ist ein solcher Urlaub optimal.

Pauschalurlaub

Golf Urlaub

Du willst dein Handicap verbessern? Dann wäre ein Golf Urlaub genau das richtige. Was du brauchst sind einige Wochen intensives Training, statt nur 1-2 Stunden pro Woche.

Zudem befinden sich die meisten Urlaubsorte fürs Golfen in wunderbaren Lacations über die ganze Welt verteilt. Ein Golfurlaub auf Zypern etwa ist ein Traum. Die Aphrodite Hills Holiday Residences bieten den puren Luxus für Golffreunde, die sich mal so richtig verwöhnen lassen und dabei das Spiel geniessen wollen.

Zypern ist zu dem generell ein hervorragender Ort für einen Urlaub. Ein tolles Klima das ganze Jahr über und glasklares Meer wie in der Karibik aber das alles ganz in der Nähe.

Golfurlaub

Backpacking

Unterwegs mit eher kleinem Budget? Dann versuch dich als Backpacker. Für deinen Urlaub hast du alles dabei, was in einen Rucksack passt. Minimalismus ist das Stichwort. Und mal ehrlich, wie viele Dinge braucht es wirklich, um zu reisen?

Backpacking wird mit günstigem Reisen verbunden und ist insbesondere bei jüngeren Menschen sehr beliebt.

Übernachtet wird in sogenannten Hostels. Das sind Unterkünfte, in denen sich die Gäste Zimmer teilen. Dies macht es sehr viel günstiger. Auf diese Weise kann man auch gut mal für 20 € oder weniger übernachten.

Der Backpacker-Lifestyle bringt dazu viele Vorteile. So ist man auf so einer Reise nie allein. Im Hostel lernt man schnell andere Reisende kennen und kann sich zu einer Gruppe zusammenschliessen.

Wohnmobil mieten

Die Freiheit geniessen und jeden Tag dort hin, wo du gerade Lust hast? Klar, kein Problem mit dem Wohnmobil.

Das Reisen im Camper bringt viele Vorteile. Insbesondere, dass du dich nicht um eine Übernachtungsmöglichkeit sorgen musst. Denn diese hast du immer dabei.

Hol dir die iOverlander App, um immer einen Platz für das Wohnmobil zu finden.

Wer kein Problem damit hat für eine Zeit auf einem relativ kleinen Raum zu leben, für den ist das eine schöne Alternative zum Urlaub im Hotel.

Die eigene Stadt als Tourist

Wie jetzt? Einfach zu hause bleiben? Ja, wenn auch nicht ganz.

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, deine eigene Stadt aus den Augen eines Touristen kennen zu lernen?

Seit ich im Ausland lebe, merke ich extrem, wie wenig ich über meine Heimat weiss. Leute von hier, die mein Land besuchen, lernen in ihrem Urlaub so vieles, von dem ich nichts weiss. Das ist sehr spannend.

Warum also nicht die eigene Stadt als Tourist erkunden?

Schon gewusst: In sehr vielen Städten in der ganzen Welt gibt es kostenlose „Walking Touren“. Also „Geh-Touren“ mit einem Guide. Hier sind einige Angebote:

Suche einfach nach „Free Walking Tour [STADT]“ und an vielen Orten wirst du ein entsprechendes Angebot finden.

Im Weiteren spricht natürlich auch nichts dagegen für eine Tour zu bezahlen. Dein Urlaub zu hause wird ja ansonsten sehr günstig.

Reiseutensilien für den grossen Trip kaufen – Das brachst du!

Eine grosse Reise geplant? Zum Beispiel eine Weltreise oder ein Backpackertrip durch Mittelamerika? Dann ist die richtige Ausrüstung unverzichtbar! Was muss mit ins Gepäck? Tja, das ist die grosse Frage. Grundsätzlich gilt: Je länger die Reise, desto weniger Gepäck soll mit. Doch wie macht das Sinn? Hier kommt die Antwort!

Reisen

Je länger die Reise, desto weniger Gepäck

Das hört sich jetzt vielleicht etwas komisch an, aber es ist wahr. Je länger dein Trip, desto weniger Gepäck willst du dabei haben.

Wer sich nun denkt „Moment, wenn ich eine Woche nach Mallorca fahre, dann brauche ich 2 Koffer, wie soll ich auf meiner Weltreise mit weniger auskommen?“, der ist definitiv noch nie gereist. Denn, da gibt es einen Unterschied zwischen Reisen und Urlaub machen. Im Urlaub fliegt man an einen Ort, fährt mit dem Taxi zum Hotel und bleibt dort ein paar Tage. Da kann man auch problemlos mit 2 Koffern anreisen.

Wer nun aber eine Reise macht und von einem Ort (oder gar von einem Land zum anderen) reisen will, für den stellen 2 Koffer ein grosses Hindernis dar. Um genau zu sein kann auch 1 Koffer problematisch sein. In vielen Fällen macht daher ein Rucksack mehr Sinn. Denn damit ist man einfach flexibler und kann auch mal ein Stück gehen, falls nötig.

Im Weiteren gilt es auch zu bedenken, dass du auf einer längeren Reise weniger Kleidung mitschleppen musst, da du ums Waschen nicht herum kommen wirst. Während du im Mallorca Urlaub so viele Kleider mitnehmen kannst, damit du immer was frisches hast, so klappt das bei einer Reise von mehreren Monaten natürlich nicht.

Doch was musst du nun wirklich mitnehme auf deinem Trip?

Die Reiseroute ist entscheidend

Was überhaupt mit muss hängt insbesondere von der Route ab. Wie bereits erwähnt kann eine längere Reise auch mal durch mehrere Länder führen oder, im Falle einer Weltreise, sogar über mehrere Kontinente. Entsprechen kann es gut sein, dass du dich auf verschiedene Klimazonen einstellen musst. Dies kann schnell zur Herausforderung werden. Denn, insbesondere wenn für kalte Regionen vorgesorgt werden kann, füllt sich der Rucksack sehr schnell. Entsprechend ist es extrem wichtig, dass nur das eingepackt wird, was wirklich nötig ist. Ansonsten kann so eine Reise schnell mühsam werden.

Reiseutensilien Rucksack

Was muss mit auf die Reise?

Jetzt aber zu den Details. Welche Sachen müssen unbedingt eingepackt werden?

  • Erste Hilfe / Medizin / Körperpflege – Definitiv eines der wichtigsten Themen. Wer auf seiner Reise gesund bleiben möchte, der muss sich pflegen und am besten auch darauf vorbereitet sein, dass mal was unvorhergesehenes passiert.
  • Reiseapps – Reiseapps gibt es mittlerweile für jede erdenkliche Situation. Zum finden von Hotels oder Unterkünften (Wohnung, Zimmer, Hostel), für die sichere Navigation mit dem Auto (Tipp: Waze), für kostenlose Übernachtung, finden von Restaurants und zum kennenlernen von anderen Reisenden.
  • Handyvertrag – Damit es mit den Apps auch schön klappt, muss natürlich der richtige Handyvertrag gewählt werden. Wer sich nicht auskennt, der kann einige Anbieter bei Erfahrungenscout vergleichen.
  • Schlafsack – Je länger man unterwegs ist, desto weniger ist absehbar, wo man in Zukunft übernachten wird. Im Hinblick auf die Finanzen kannst du auch nicht immer im besten Hotel übernachten. Entsprechend musst du auf alles vorbereitet sein. Neben unsauberen Betten, kann auch die Temperatur mal einen Schlafsack begründen.
  • Verschliessbare Plastiktüten – Verpflegung für unterwegs will richtig verpackt sein. Das hält frisch und beugt einem Desaster im Rucksack vor.
  • Dokumentetasche – Auf keinen Fall willst du nach einer Regenschauer feststellen, dass dein Reisepass halb aufgelöst ist. Daher unbedingt die Dokumente, wie Pass und Visas, sicher aufbewahren.
  • Kleidung – Sicherlich ein grosses Thema und somit unmöglich um schnell zu beantworten. Unbedingt die klimatischen Bedingungen in den Zielländern beachten und entsprechend einpacken.

Auto fahren in Costa Rica 3

Auto fahren in Costa Rica hatte ich ja schon hier und hier zum Thema gemacht. Darum ist das auch schon der dritte Teil. Und dieses Mal wird es wichtig, für alle Touristen, die in Costa Rica Auto fahren wollen.

UPDATE: Dieser Beitrag wurde zuerst 2012 veröffentlicht.

Allgemeines zum Auto fahren in Costa Rica

Wer aus Westeuropa kommt oder auch aus den USA, Kanada und so weiter (ihr wisst was ich meine), der kann in Costa Rica zum Beispiel im Urlaub ohne Weiteres ein Auto mieten und hier fahren. Dazu ist nur ein gültiger Führerschein und ein Reisepass nötig. Das ist sehr unkompliziert, zumindest dieser Teil.

Komplizierter dürfte für einige Leute die Frage sein, ob man das überhaupt machen möchte. Wer sich zum Beispiel im Strassenverkehr schon in Europa nicht sicher fühlt und vielleicht nicht zu 100% von seinen Fähigkeiten überzeugt ist, der sollte eventuell davon absehen. Denn Costa Rica hat eine überdurchschnittlich hohe Unfallrate, was wohl auf die „Ausbildung“ in dem Bereich zurückzuführen ist. In der Regel muss man also beim Fahren auf sich und auch auf alle anderen aufpassen.

Autounfälle in Costa Rica

Neues Gesetz hindert Touristen am Gehen

Touristen bekommen in Costa Rica gemäss COSEVI (Strassenverkehrsamt) jährlich tausende von Strafzetteln. Über 6’000 davon werden dabei nicht bezahlt, da die Touristen natürlich keine Konsequenzen fürchten. Und bisher war das auch so. Denn die Folgen waren für die meisten Touristen unbedeutend, denn sie durften lediglich nicht mehr einreisen, bis sie die Kosten beglichen. In der Regel entschied man sich dann natürlich dafür nicht zu bezahlen. Und im Falle einer späteren Rückkehr, konnte man sich immer noch darum kümmern.

Das war nicht sehr effektiv und darum wurde das Gesetz nun „umgedreht“. Von nun an kann man nämlich das Land nicht mehr verlassen, bis man seine Schulden mit Costa Rica beglichen hat. Das heisst man kann hier ohne Weiteres noch am Flughafen gestoppt werden. In dem Zusammenhang wurden auch für Beamte die Regeln verschärft. Für diese gibt es nun ernsthafte Strafen, sollten diese jemanden ohne zu bezahlen gehen lassen. So soll Korruption verhindert werden.

Costa Rica hat an anderer Stelle gute Erfahrungen mit ähnlichen Gesetzen gemacht. So dürfen zum Beispiel Personen nicht ausreisen, ohne Unterhalt für Kinder bezahlt zu haben.

Ein Auto

Update zur Situation in Costa Rica

Im Zuge der zuvor schon angesprochenen Gesetze, wurde auch für die einheimischen Fahrer so einiges geändert. Es ist zwar tatsächlich eine wichtige Tatsache, dass Touristen mit offenen Rechnungen nicht abreisen können, das ist aber mehr nebensächlich.

Ein Vergleich der Unfallstatistiken von 2013 und 2015 zeigt, dass der Einfluss der Gesetze im Hinblick auf die Unfalltoten bisher wenig aussagekräftig ist. Mit 644 Personen sind sogar einige mehr ums Leben gekommen, als noch 2 Jahre zuvor. Aber, das ist eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Immerhin sind noch immer tausende von Fahrern auf den Strassen, die nie richtig fahren gelernt haben. Sie haben eventuell eine Bestechung bezahlt, um die Fahrlizenz zu erhalten und beachten Gesetze nicht (etwa Anschnallpflicht oder Helm für Motorradfahrer).

Das sich etwas geändert hat, wird jedoch klar, wenn man sieht, wie oft die Verkehrspolizei Kontrollen macht und wie die neuen Gesetze Einfluss auf die Fahrzeuge haben. Gemäss der Statistik der Weltgesundheitsorganisation sind nur noch 1% der Verkehrstoten aufgrund von Alkohol am Steuer. Eine sehr positive Entwicklung. Hier scheinen die hohen Strafen erste Erfolge zu zeigen.